Die BENE-Redaktion

Sandra Gerke | Redaktionsleitung

Von Hand geschrieben mit rosa Duft-Tinte: So fabrizierte ich als Grundschülerin das „Magazin von Kindern für Eltern“. Mit dem selbst getackerten Werk sorgte ich damals zu Hause für viel Erheiterung. Das war doch schon mal was, dachte ich mir. So angespornt, verblasste mein Berufswunsch „Zeitschriftenmacherin“ – im Gegensatz zur Duft-Tinte – nie: Nach dem Abitur begann ich, neben dem Studium als freie Mitarbeiterin für die Rheinische Post zu arbeiten. Meine Ausbildung zur Redakteurin absolvierte ich anschließend über die katholische Journalistenschule ifp – lange ist´s her. Verschiedene Jobs folgten: in Zeitschriftenredaktionen, bei einem Online-Magazin und beim Fernsehen.
Bei BENE arbeite ich seit September 2018 das erste Mal in einer leitenden Funktion – in Teilzeit. Diese ungewöhnliche Kombination hat mir das Bistum Essen angeboten, damit ich genügend Zeit für meine beiden Kinder habe. Dass die katholische Kirche so ein moderner Arbeitgeber ist, hat mich überrascht, muss ich zugeben. Dabei war mir eigentlich schon klar, dass aus dem Bistum Essen gute Ideen kommen: Weil ich selbst im Ruhrbistum lebe, genauer gesagt in Duisburg, landet BENE seit seiner Gründung 2013 auch in meinem Briefkasten. Den Gedanken dahinter fand ich schon immer ausgesprochen charmant: Die Kirche kommt so regelmäßig zu ihren Mitgliedern ins Haus und präsentiert das Leben in unserer Heimat in seiner ganzen wunderbaren Weite. Der Grundsatz steht groß auf der Rückseite jeder Ausgabe: „Mensch sein im Bistum Essen“. Was das alles heißen kann, das zeige ich von Herzen gerne mit meiner Arbeit.

Kathrin Brüggemann | Redakteurin

Wie man Zeitschriften mit viel Herzblut und Leidenschaft macht, habe ich als Redakteurin bei verschiedenen Boulevardmagazinen aus dem Hause Hubert Burda Media gelernt. Dort habe ich prominente Menschen zu Wort kommen lassen. Bei BENE darf ich zusätzlich "echten" Menschen eine Bühne bereiten. Menschen, die uns ihre ganz persönliche Geschichte anvertrauen und die damit zeigen, wie vielfältig und bunt unser Ruhrbistum ist. Seit dreieinhalb Jahren arbeite ich im Generalvikariat des Bistums Essen, direkt neben dem Dom, mitten in der Stadt. Als gebürtige und sehr naturverbundene Emsländerin bin ich froh, dem hektischen Trubel nach Feierabend entfliehen zu können. Dann fahre ich mit der S 6 nach Kettwig, genieße beim Joggen die Ruhe an der Ruhr. Um wieder Kraft zu tanken für das, was uns mit BENE bevorsteht: Uns für eine Kirche einzusetzen, die sich öffnen, die sich ändern und die sich weiterentwickeln muss.