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Jetzt wird geackert: So wirst du zum Biogärtner

Was für ein Segen! Die Früchte der Natur wertschätzen: So geht´s

Auch wenn einige Landwirte nach der Hitzewelle über die eher schlechte Ernte fluchen werden: Die vielfältigen Erträge, die uns die Natur Jahr für Jahr schenkt, sind für uns ein echter Segen. Beim Erntedankfest am 7. Oktober bedanken wir uns dafür – und wir erinnern uns daran, wie wichtig ein nachhaltiger und bewusster Umgang mit unseren Lebensmitteln ist.

Auf ökologisch produzierte Waren achten

Die Lebensmittel mit dem Logo von den Anbauverbänden Bioland und Demeter werden ökologisch, also ohne den Einsatz von Giftstoffen, angebaut. Sie werden in der Region produziert und haben eine besonders hohe Qualität. Natur pur sozusagen.

Bewusst einkaufen

Du entscheidest mit jedem deiner Einkäufe , welche Waren in den Läden angeboten 
werden. Je mehr biologisch produzierte Waren du kaufst, desto mehr werden davon produziert. Jeder von uns kann also aktiv für eine nachhaltige Lebensmittel-
produktion sorgen.

Auch unschöne Früchte auswählen

In vielen Supermärkten finden wir nur noch perfekt geformte Früchte. Alles, was nicht der Norm entspricht, wird nicht verkauft. Auf Biohöfen und in Bioläden ist das anders: 
Dort bekommst du Früchte, die nicht so schön sind, aber trotzdem richtig gut 
schmecken.

Weniger wegwerfen

Etwa 40 Prozent der gekauften Lebensmittel werden weggeworfen. Auch deshalb, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) abgelaufen ist. Dabei ist ein Joghurt unter Umständen mehrere Wochen nach dem MHD noch haltbar. Bevor du ihn wegwirfst, sieh ihn dir also genau an, riech an ihm oder probiere ihn einfach. Wenn er nicht mehr genießbar ist, kannst du ihn ja wieder ausspucken.

Das richtige Saatgut auswählen

Auf dem eigenen Balkon Gemüse wachsen zu sehen, ist ein tolles Erlebnis. Um umweltgerecht zu gärtnern, verwende für den Anbau am besten torffreie Bio-Erde. Damit dein selbstgezogenes Gemüse ökologisch hochwertig ist, nutze ein samenfestes Biosaagut. Das ist nicht mit einem künstlichem Dünger ummantelt oder chemisch aufbereitet, sondern naturbelassen.

Saisonzeiten bei Obst und Gemüse beachten

Wir haben es uns angewöhnt, Obst- und Gemüsesorten auch dann konsumieren zu wollen, wenn sie auf natürliche Art und Weise bei uns nicht vorhanden sind. Wenn wir sie dann zum Beispiel aus Neuseeland beziehen, müssen sie um den halben Kontinent geschifft werden, um zu uns zu kommen. Das bedeutet eine hohe CO2-Belastung für unsere Umwelt. Deshalb ist es besser, Obst und Gemüse dann zu essen, wenn es auch Saison hat.

Bewusstsein schärfen

Die Bewahrung der Schöpfung steht im Mittelpunkt des Erntedankfestes. Nur wenn wir die Verwendung von Giften und Schadstoffen in Industrie und Landwirtschaft vermeiden, 
nachhaltig und bewusst konsumieren und ökologisch pflanzen und ernten, erhalten wir unsere Natur sowie deren Vielfalt.

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