Begegnung

So klangvoll ist Kapstadt

Wisst Ihr, was "IsiXhosa" ist? Eine der elf Sprachen Südafrikas, in denen Klick- oder Schnalzlaute benutzt werden. Die kann man auch singen, wie eine Gruppe von jungen Kirchen- und Schulmusikern aus dem Bistum Essen auf einer Fortbildungsreise nach Kapstadt und Stellenbosch live erfahren durfte. Klickt hier, um die Klicklaute zu hören ... und den Bericht einer außergewöhnlichen Reise zu lesen.

Unglaubliche Stimmen, wunderbare Begegnungen!

Musik schafft eine unglaublich starke Verbindung. Das haben am Ende alle Teilnehmer der Reise mit auf den Weg nach Deutschland genommen. Nach intensiven zwei Wochen, in denen in Workshops nicht nur Kirchenmusik geprobt wurde. Eine ungewöhnliche Fortbildung war das –  zwischen Tafelberg und Township, mit eindrucksvollen wie widersprüchlichen Erfahrungen aber vor allem berührenden Begegnungen. 

30 junge Leute, vor allem Kirchen- und Schulmusiker in Aus- bzw. Fortbildung, waren mit dem Schulleiter der Bischöflichen Kirchenmusikschule, Jörg Stephan Vogel zu Gast in Stellenbosch, 40 Kilometer nordöstlich von Kapstadt. Im Zentrum der Studienreise stand die Arbeit mit Martin Berger, ehemals Domkapellmeister in Würzburg und nun Professor für Chorleitung an der University of Stellenbosch. Das Projekt: Austausch und Erlernen europäischer und afrikanischer Chormusik. Die deutschen Gäste studierten mit Martin Berger in Workshops Chordirigieren und Chormethodik. Außerdem gestaltete die Gruppe eine Messe der deutschen katholischen Gemeinde in Kapstadt mit, war beteiligt an einer Open-Air-Messe zum 100. Jahrestag des Fatima-Ereignisses und feierte mit der deutschen lutherischen Gemeinde in Stellenbosch das Reformationsjubiläum mit einem feierlichen Gottesdienst.

Dazwischen gab es zahlreiche Gelegenheiten, Land und Leute kennenzulernen. Besonders im Gedächtnis bleiben dürften den Teilnehmern neben den Ausflügen zum Kap der Guten Hoffnung und nach Kapstadt die Begegnungen in den Townships. Auch dort stand die Musik im Mittelpunkt: Eine Chorprobe inmitten des Townships Khayelitsha bei der die afrikanischen Sänger eine Szene aus Richard Wagners Lohengrin probten, rührte einige Teilnehmer zu Tränen. "Es war unglaublich, wie stimmgewaltig die Afrikaner waren", erzählt Natalie Mol, Musikerin aus Bochum. Ohne Noten, begleitet durch ein schlichtes Keyboard – dafür aber von überwältigender Anmut und mitreißender Leidenschaft. "Man hat gespürt, wie sehr diese Menschen für die Musik brennen", so Mol.

Gefachsimpelt und diskutiert wurde natürlich auch: In einer Podiumsdiskussion gingen Father Wim, der katholische Pfarrer von Stellenbosch, Petra Schindler, eine vom Erzbistum Köln nach Südafrika entsandte Gemeindereferentin, Adolf Thelen, Lehrer der Holy Cross Convention School, und Schulleiter Jörg Stephan Vogel einem Vergleich der Kirchen Südafrikas und Europas nach. Wie dynamisch und beweglich die Südafrikaner ihre Gottesdienste trotz aller Not und Armut gestalten – das relativierte für die Gäste aus dem Bistum Essen auch manche Sorgen zuhause. Und so sind es sicher die von Bewegung, Tanz und ansteckender Begeisterung getragenen Begegnungen mit Menschen, die den Exkursionsteilnehmern in ihren heimatlichen Wirkungsstätten in Schulen und Gemeinden in Kopf und Herz bleiben und sicher noch weiter wirken dürften. 

Wiedersehen schon am 5. Dezember

Am Dienstag, dem 5. Dezember, 19 Uhr wird es im Großen Saal der Fürstin-Franziska-Christine-Stiftung in Essen-Steele (Steeler Straße 642-646)  für interessierte Gäste
ein Werkstattkonzert der Gruppe mit Martin Berger geben: mit Bildern, persönlichen Statements und vor allem: Musikbeiträgen. Mit dabei auch zwei der afrikanischen Musikstudenten, die sich  mit und in der Essener Gruppe "zu Hause" fühlen, so wie die Essener in Stellenbosch...
Der Eintritt ist frei.

Unglaubliche Stimmen, wunderbare Begegnungen!

Musik schafft eine unglaublich starke Verbindung. Das haben am Ende alle Teilnehmer der Reise mit auf den Weg nach Deutschland genommen. Nach intensiven zwei Wochen, in denen in Workshops nicht nur Kirchenmusik geprobt wurde. Eine ungewöhnliche Fortbildung war das –  zwischen Tafelberg und Township, mit eindrucksvollen wie widersprüchlichen Erfahrungen aber vor allem berührenden Begegnungen. 

30 junge Leute, vor allem Kirchen- und Schulmusiker/innen in Aus- bzw. Fortbildung, waren mit dem Schulleiter der Bischöflichen Kirchenmusikschule, Jörg Stephan Vogel zu Gast in Stellenbosch, 40 Kilometer nordöstlich von Kapstadt. Im Zentrum der Studienreise stand die Arbeit mit Martin Berger, ehemals Domkapellmeister in Würzburg und nun Professor für Chorleitung an der University of Stellenbosch. Das Projekt: Austausch und Erlernen europäischer und afrikanischer Chormusik. Die deutschen Gäste studierten mit Martin Berger in Workshops Chordirigieren und Chormethodik. Außerdem gestaltete die Gruppe eine Messe der deutschen katholischen Gemeinde in Kapstadt mit, war beteiligt an einer Open-Air-Messe zum 100. Jahrestag des Fatima-Ereignisses und feierte mit der deutschen lutherischen Gemeinde in Stellenbosch das Reformationsjubiläum mit einem feierlichen Gottesdienst.

Dazwischen gab es zahlreiche Gelegenheiten, Land und Leute kennenzulernen. Besonders im Gedächtnis bleiben dürften den Teilnehmern neben den Ausflügen zum Kap der Guten Hoffnung und nach Kapstadt die Begegnungen in den Townships. Auch dort stand die Musik im Mittelpunkt: Eine Chorprobe inmitten des Townships Khayelitsha bei der die afrikanischen Sänger eine Szene aus Richard Wagners Lohengrin probten, rührte einige Teilnehmer zu Tränen. "Es war unglaublich, wie stimmgewaltig die Afrikaner waren", erzählt Natalie Mol, Musikerin aus Bochum. Ohne Noten, begleitet durch ein schlichtes Keyboard – dafür aber von überwältigender Anmut und mitreißender Leidenschaft. "Man hat gespürt, wie sehr diese Menschen für die Musik brennen", so Mol.

Gefachsimpelt und diskutiert wurde natürlich auch: In einer Podiumsdiskussion gingen Father Wim, der katholische Pfarrer von Stellenbosch, Petra Schindler, eine vom Erzbistum Köln nach Südafrika entsandte Gemeindereferentin, Adolf Thelen, Lehrer der Holy Cross Convention School, und Schulleiter Jörg Stephan Vogel einem Vergleich der Kirchen Südafrikas und Europas nach. Wie dynamisch und beweglich die Südafrikaner ihre Gottesdienste trotz aller Not und Armut gestalten – das relativierte für die Gäste aus dem Bistum Essen auch manche Sorgen zuhause. Und so sind es sicher die von Bewegung, Tanz und ansteckender Begeisterung getragenen Begegnungen mit Menschen, die den Exkursionsteilnehmern in ihren heimatlichen Wirkungsstätten in Schulen und Gemeinden in Kopf und Herz bleiben und sicher noch weiter wirken dürften. 

Wiedersehen schon am 5. Dezember

Am Dienstag, dem 5. Dezember, 19 Uhr wird es im Großen Saal der Fürstin-Franziska-Christine-Stiftung in Essen-Steele (Steeler Straße 642-646)  für interessierte Gäste
ein Werkstattkonzert der Gruppe mit Martin Berger geben: mit Bildern, persönlichen Statements und vor allem: Musikbeiträgen. Mit dabei auch zwei der afrikanischen Musikstudenten, die sich  mit und in der Essener Gruppe "zu Hause" fühlen, so wie die Essener in Stellenbosch...
Der Eintritt ist frei.

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