Glaubenssatz

Zum 60. Bistumsjubiläum: 60 Mal Bischof in einem Satz

... Papst Paul VI., Winston Churchill und Nelson Mandela.

Diese Antwort gab Bischof Franz-Josef Overbeck bei unserem ungewöhnlichen Interview. 60 Sätze musste er insgesamt spontan vervollständigen. Hier sind seine Ein- und Ansichten zu den Themen Glaube, Ruhrpott und Zukunft.

Wenn ich die Goldene Madonna im Essener Dom betrachte ... dann denke ich an unser Bistum.

Auf das reiche Erzbistum Köln schaue ich ... ohne Neid.

Vom ersten Bischof des Ruhrbistums, Kardinal Hengsbach, habe ich gelernt, ... dass Kirche und Soziales zusammen gehören.

Das Ruhrgebiet ist mehr als ... nur eine Region. Es ist ein Lebensgefühl.

Ohne Kirchenschließungen ... ist unser Geld bald aufgebraucht.

Meinen Kritikern gebe ich Recht, insofern als ... ich ein Mensch bin, der viel Überblick gewinnen will.

Aber sie haben Unrecht, wenn Sie sagen ... ich wäre nicht erdverbunden.

Ich liebe meine Aufgaben als Bischof, weil ... es eine wunderbare Berufung ist.

Eine Auflösung des Bistums Essen ... kommt nicht in Frage.

Meine Eltern haben mir beigebracht ... mit Anstand, Glaube und Sinn für die Menschen zu leben.

Papst Franziskus ist für mich ... ein Wink des Himmels.

Der wichtigste Tag in meinem Leben war ... einen einzigen Tag kann ich nicht benennen. Es gibt verschiedene.

2030 wird das Ruhrbistum ... weiterhin ein Bistum in Bewegung sein

2030 werde ich dann höchstwahrscheinlich ... Bischof von Essen sein und bleiben.

Ein Leben ohne Smartphone ist für mich ... nicht mehr denkbar.

Ich möchte immer wieder nach ... Rom fahren – und Jerusalem nehme ich dazu.

Das Wort „Strukturwandel“ ... kennzeichnet eine Wirklichkeit in Deutschland und Europa, die alle betrifft.

Früher war mehr ... Volkskirche.

Dass die Katholische Kirche sich weiter entwickelt, ... ist selbstverständlich und gehört zum Wirken des Heiligen Geistes.

Wenn ich an die Zukunft unseres Planeten denke, ... tue ich alles, was in meiner Macht steht, um die Menschen zu schützen.

Die jährliche Karfreitagsprozession auf der Halde Prosper Haniel bedeutet für mich, ... dass Kirche und Ruhrgebiet untrennbar sind.

Wenn ich nicht Priester geworden wäre ... ich habe keine andere Wahl wirklich in Betracht gezogen.

Entschuldigung zu sagen, ... ist selbstverständlich.

Ich lebe nachhaltig, weil ... wir sonst keine Zukunft haben.

Untröstlich zu sein, ist ... eine Perspektive, die das Leben fast verunmöglicht.

Wenn ich leere Kirchen sehe, ... wünsche ich mir, dass viele Menschen kommen.

Blau und Weiß .... erinnern mich an Schalke.

Dass sich viele tausend Menschen für unsere Kirche im Bistum engagieren, ... macht mich stolz, froh und sehr dankbar.

Warum sich dennoch viele Menschen von der Kirche abwenden, ... macht mich wiederum nachdenklich und provoziert mich.

Dass wir in der Katholischen Kirche ein Nachwuchsproblem haben, ... ist seit langem zu beobachten.

Auf eine einsame Insel ... würde ich liebe Menschen und die Heilige Schrift mitnehmen.

Wenn ich etwas gefragt werde, ... gebe ich Antwort, so es möglich ist.

Ein Bischof von heute muss ... geistesgegenwärtig, traditionsverbunden und mutig sein.

Tief im Westen ... geht die Sonne unter.

Die letzte Currywurst ... habe ich vor zwei Wochen gegessen.

Dass ich hier „Ruhrbischof“ genannt werde, ... freut mich und zeigt meine tiefe Verbundenheit mit unserer Region.

Ostern bedeutet für mich ... Leben, Auferstehung und Hoffnung.

Wer glaubt, dass ich hin und wieder auch mal Jeans trage, ... hat Recht, aber sieht es selten.

Die besten Mittel zur Entspannung ... sind joggen und laufen, außerdem lese ich gerne und liebe die Stille.

In der Fastenzeit ... bete ich viel.

Familien in unserem Land sollten ... beieinander bleiben.

Die Flüchtlingspolitik der vergangenen Jahre ... zeigt, dass wir fähig sind, Menschen Heimat zu geben.

Mit dem Wort „Barmherzigkeit“ verbinde ich ganz konkret ... Nächstenliebe und Verantwortung.

Die Jugend von heute ... ist wunderbar und kreativ.

Ein guter Priester muss heutzutage ... Seelsorger sein.

Ohne ehrenamtliche Kräfte wäre die Kirche heute ... arm.

Dass die Welt durch den Urknall erschaffen wurde, ... ist eine Theorie neben anderen.

Die wichtigsten Menschen in meinem Leben sind ...verschiedene Menschen, die mich sehr geprägt haben und auf die Verlass ist, so meine Eltern, Familienangehörige, Freunde, Weggefährten/-innen.

Meine Vorstellung von Gott ist ... er liebt uns alle.

Zölibatär zu leben ... ist ein Geschenk und eine Herausforderung.

Den Fernseher ... schalte ich niemals ein.

Wenn ich mir eine Jahreszeit aussuchen dürfte, wäre das ... der Sommer.

Dass viele den Essener Dom gar nicht als solchen wahrnehmen, finde ich ...veränderungswürdig. Ich tue alles, damit Menschen ihn kennen lernen.

Dass Frauen nicht zum Priesteramt zugelassen werden ...

gehört zu den großen Fragen und Herausforderungen der Kirche.

Wenn ich drei Personen der (Zeit-)Geschichte zu einem Abendessen einladen dürfte, wären das ... Papst Paul VI., Winston Churchill und Nelson Mandela.

Ohne die zehn Gebote wären ...alle Menschen viel ärmer, weil sie weniger wüssten, woran sie sich orientieren sollen.

Die Reformation von 1517 ist aus heutiger Sicht ... ein Aufruf, immer wieder reformfähig zu sein.

Mit dem modernen Pilgercredo „Ich bin dann mal weg“, ... verbinde ich, dass der heutige Mensch ein Pilger ist.

Das erste Mal unter Tage war für mich ...ein ganz besonderes Erlebnis, weil es mir gezeigt hat, dass der Bergbau zu meiner Heimat gehört.

Die Hoffnung ... stirbt nie.

Kommentare

  1. Stefan Hartmann am 03.03.2018
    Schöne Antworten

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