Siebensachen

7777 Kilometer: Ruhrbistum – Santiago de Cuba – Johannesburg – Gibraltar ... Himalaya

ZUM DACH DER WELT

Es bleibt felsig, wenn wir von der Affeninsel Gibraltar 7777 Kilometer weiterreisen. Es geht nach Osten, in die indische Region Panchchuli, ein Gebirgsmassiv im Himalaya. Klar, dass hier nur der vorwärts kommt, der klettern kann! Die Panchchuli-Berge sind eine Formation aus fünf schneebedeckten Himalaya-Gipfeln, von denen der Legende nach die „Pandava“-Brüder aus dem indischen Epos „Mahabharata“ in den Himmel aufgefahren sind.

Am höchsten ist der Panchchuli II mit atemberaubenden 6904 Metern. Kletterern wird für den Anfang der „Base Camp Trek“ angeboten, eine begleitete zehntägige Tour (Kategorie „leicht bis moderat“) von Kathgodam aus. Das Base Camp von Panchchuli wird an Tag 5 erreicht, von dort geht es dann zurück zum Ausgangspunkt Kathgodam, wo es direkte Zugverbindungen nach Delhi gibt. Doch auch von unten ist die Aussicht auf die Gipfelgruppe beeindruckend: In einigen Hotels des nahegelegenen Örtchens Munsiyari kann man das Panchchuli-Quintett sogar vom Balkon der Zimmer aus sehen. Beliebtestes Fotomotiv: Das Bergmassiv bei Sonnenaufgang, weil die Felswand dann die Farbskala von warmem Buttergelb bis zu leuchten  dem Orange durchwandert.

Wir befinden uns im Norden Indiens, im Bundesstaat Uttarakhand, der mit einer Fläche von über 50.000 Quadratkilometern etwas größer als Niedersachsen ist. Der Himalaya ist natürlich die Attraktion Nummer Eins der Region, aber auch in der Nachbarschaft gibt es viel zu entdecken: Etwa den Valley-of-Flowers-Nationalpark, ein ausgetrocknetes Flussbett in dem jetzt pinkfarbene Blumen mit dem Spitznamen „River Beauty“, also Fluss-Schönheit, wachsen. Sowie die Birthi Falls, imposante Wasserfälle mitten im Wald, oder die heißen Thermalquellen von Madkot. All diese Plätze sehen verwunschen aus – wohl auch deshalb nennen Hindus Uttarakhand das „Land der Götter“.
Eine wohlklingende Versprechung, die in den 1960er-Jahren sogar  Musikgrößen wie die Beatles und die Beach Boys anlockte. Sie alle reisten in die dort gelegene Stadt Rishikesh, um zu meditieren. Das Tal gilt mit seinen vielen Ashrams und Gurus als die Geburtsstätte des Yoga.

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www.trekthehimalayas.com
uk.gov.in (offizielle Seite des Bundesstaates)

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