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KOBLENZ FEIERT 200 JAHRE FESTUNG

Von Köln geht es nach Koblenz – mit mehr als 2000 Jahren eine der ältesten Städte Deutschlands. Berühmt ist hier vor allem das „Deutsche Eck“, die dreieckige Landspitze am Zusammenfluss von Rhein und Mosel, auf dem 1897 ein Denkmal von Kaiser Wilhelm I. errichtet wurde.

In direkter Nachbarschaft zum Eck ließen sich bedeutende geistliche Gemeinschaften nieder: Dazu zählt das Kastorstift mit der Kastorkirche (9. Jahrhundert) und der Deutsche Orden (um 1190), dem die Landspitze zwischen den beiden Flüssen ihre Bezeichnung verdankt. Vom Deutschen Eck aus blickt man auf die „Festung Ehrenbreitstein“, die zu den größten Festungskomplexen gehört, die im 19. Jahrhundert in Europa erbaut wurden. 200 Jahre nach der Grundsteinlegung feiert Koblenz in diesem Jahr das Jubiläum der Festung – mit zahlreichen Events und kulturellen Aktionen.

Und auch die Koblenzer Altstadt ist sehenswert: Neben dem barocken Rathaus gibt es hier ein weiteres Wahrzeichen der Stadt: Den Schängelbrunnen, den Bildhauer Carl Burger (1875-1950) 1940 zu Ehren der Koblenzer Lausbuben („Schängel“) baute. Wer die geschichtsträchtige Stadt erkunden möchte, sollte das große Sommerfest am Rhein- und Moselufer vom 11. bis 13. August nicht verpassen. Höhepunkt: Das Feuerwerkspektakel „Rhein in Flammen“, das das Deutsche Eck in ein leuchtendes Farbenmeer verwandelt.

Infos: www.koblenz.de.

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