Siebensachen

77 Kilometer: Ruhrbistum – Roermond – Köln – Koblenz – Idar-Oberstein – Worms ... Loreley

Verhängnisvolle Sagen-Schönheit am Rhein: die Loreley

Ein Märchen aus alten Zeiten
Dort, wo der Rhein in engen Windungen durch Hunsrück und Taunus fließt, erzählt man sich heute noch die Geschichte einer blonden Nixe, deren Gesang Seeleute vom rechten Weg abkommen ließ.

„Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, dass ich so traurig bin; ein Märchen aus alten Zeiten, das kommt mir nicht aus dem Sinn“ – so lauten die Anfangszeilen des Liedes von der Loreley. Also des Gedichtes aus dem Jahr 1824, mit dem Heinrich Heine den Legenden-Status dieses Schieferfelsens am Rheinufer festigte, auf dessen Spitze die verhängnisvolle Jungfrau mit goldenem Haar gesessen haben soll. Bis heute ist dieses Fabelwesen eine Symbolfigur im oberen Mittelrheintal bei Sankt Goarshausen, das auch landschaftlich recht märchenhaft daherkommt. Zahlreiche Burgen säumen das kurvenreiche Rheinufer, die aber nur teilweise besichtigt werden können, da sich viele in Privatbesitz befinden. Umso mehr empfiehlt sich der Besuch eines Konzertes auf der Loreley-Freilichtbühne: Allein in diesem Sommer spielen dort noch a-ha, die Kelly Family und Marius Müller-Westernhagen.     I afa
Infos: www.loreley-touristik.de

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