Bestnoten

So peppen wir Kirche auf

Bernd Hiegemann

Bernd Hiegemann (54)
„Bei uns kann sich jeder engagieren“

Wie wird sich unsere Pfarrei und das Gemeindeleben bis zum Jahr 2030 verändern? Was kann jeder Einzelne tun, damit Kirche lebendig bleibt? Diese Fragen hat sich auch die Pfarrei St. Hippolytus in Gelsenkirchen gestellt. Wie auf einer Landkarte werden hier die Orte vorgestellt, an denen die katholische Kirche aktiv ist. Berthold Hiegemann: „Uns ist es wichtig, auch die Menschen zu erreichen, die nicht mehr regelmäßig zur Kirche gehen. Bei uns kann sich jeder engagieren.“ Überall dort, wo Kirchen oder Gemeindezentren geschlossen werden, sollen Treffpunkte für die Gemeinde erhalten oder neu geschaffen werden. „Das sind dann zum Beispiel spezielle Gottesdiensträume oder Bürgerzentren, die auch Menschen außerhalb unserer Gemeinde offen stehen sollen.“ I kab

 

Yannick Freida (28):
„Die Jugend muss ihre Stimme erheben“

Als Jugendbeauftragter der Pfarrei St. Barbara in Mülheim sorgt Yannick Freida dafür, dass der PEP keinen langen Bart bekommt. Er organisiert mit anderen Aktionen wie „All hands on deck“, bei denen er Jugendliche auf ein Schiff einlädt, um mit ihnen dort über die Zukunft der Kirche zu diskutieren. Die Forderungen der Jugendlichen: Über Pfarreigrenzen hinausdenken, Schaffung moderner Kirchenräume und eine Sakramentsvorbereitung, die sich an ihrer Lebenswelt orientiert. Freida: „Es kann ja auch mal ein Gottesdienst auf einer Wiese am Lagerfeuer stattfinden.“ I kab

 

Maike Neu-Clausen (45):
„Wir wollen umdenken“

„Maike Neu-Clausen ist in der Essener Pfarrei St. Josef-Ruhrhalbinsel als Projektkoordinatorin auch für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. „Es ist wichtig, dass wir mit der Zeit gehen, dass wir unsere Informationen auch über verschiedene Social-Media-Kanäle verbreiten.“ Deshalb betreut sie die Facebook-Seite des Pfarreientwicklungsprozesses (PEP). Außerdem hat sie die Internetseite www.kirchturm-denken.de mitentwickelt. Hier gibt es unter der Rubrik „Aktuelles“ regelmäßig auch Neues zum PEP. Praktisch: Arbeitspapiere kann man sich direkt herunterladen. „Natürlich denken wir auch an die Menschen, die keinen Internetzugang haben. Denen schicke ich Informationen auf Wunsch per Post.“ I kab

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