AUF NACH HONGKONG!

Das sind Emily und Cheryl. Eigentlich heißen sie Chau Kwan Yi und Chow Hui Cheuk. Aber weil es Europäern so schwer fällt, die Laute richtig auszusprechen, haben sie sich für ihren Aufenthalt bei uns diese neuen Namen gegeben. Seit Oktober 2014 leben Emily und Cheryl in Gelsenkirchen. Die jungen Frauen kommen aus Hongkong und sind 9000 Kilometer gereist, um im Ruhrpott ein Freiwilliges Soziales Jahr zu leisten. Wir haben sie gefragt, was sie uns denn empfehlen würden, wenn wir mal zu ihnen kommen.

Hier sind Emilys und Cheryls ultimative Hongkong-Tipps:

Emilys Arbeitsstelle ist der Nachmittagstreff der Amigonianer. Mit der deutschen Sprache hat die 24-jährige Asiatin noch Schwierigkeiten. Für die Kinder ist das kein Problem. Die meiste Zeit wird ohnehin nur gelacht. Cheryl (30) ist Kunstlehrerin und arbeitet im Alfred-Delp-Haus, einer Jugendeinrichtung in Bottrop. Die Wände hat sie mit chinesischen Schriftzeichen dekoriert und in der kleinen Küche schwingt sie häufig den Kochlöffel. Seit Oktober sind die beiden jungen Frauen hier, um andere Sichtweisen kennen zu lernen. Manche verstehen sie allerdings bis heute irgendwie nicht...

Blau-Weißer Kulturschock | Von Hongkong in den Ruhrpott